Baunataler Radsportgruppe – Radtouren durch Europa
Radtouren in unsere Partnerstädte und in sonstige Regionen in Deutschland und Europa
RTF 2012 Nordhessen
Geschrieben von - 18. Januar 2012
| Sonntag, 11. März 2012 | |||||||||||
| Saisoneröffnung in Hessen TV Schlüchtern |
Lotz 06661-1603 |
8.30 Uhr 36396 Brüder-Grimm-Schule, Schloßstr., Steinau a.d.Strasse |
40/75 km | ||||||||
| Sonntag, 15. April 2012 | |||||||||||
| RTF-Bezirkseröffnung Bad Hersfeld RSV Bad Hersfeld |
Lenz 06621-918813 |
offen 36272 Niederaula |
41/71 km | ||||||||
| Sonntag, 22. April 2012 | |||||||||||
| Hochland RTF SC Fritzlar |
Hartmut Becker 05622-798022 |
9 Uhr 34560 Sportstadion am Exer, Schladenweg 67-69, Fritzlar |
48/78/117 km | ||||||||
| Sonntag, 29. April 2012 | |||||||||||
| Griesheimer Marathon (Geschlossner Verband) Tus Griesheim Marathon |
Reershemius 06155-61278 |
6.30 Uhr 64347 TuS Vereinsheim, Jahnstr., Griesheim |
204 km | ||||||||
| RTF zwischen Schwalm und Eder RV 1899 Kassel |
Pfeiffer 0561-2020999 |
8-10 Uhr 34295 Sportplatz, Edermünde-Haldorf |
47/71/111/151 km | ||||||||
| Sonntag, 06. Mai 2012 | |||||||||||
| Heinz – Leipert – RTF RV 1898 Neustadt |
Lauer 06422-5483 |
7 – 10 Uhr 35279 Gesamtschule Neustadt |
45/78/112 km | ||||||||
| Sonntag, 13. Mai 2012 | |||||||||||
| Reinhardswald – Rundfahrt ZG Kassel |
Siemon 05543-47220 |
8-10 Uhr 34246 Grossporthalle, Mittelring, Vellmar |
41/74/115/151 km | ||||||||
| Samstag, 26. Mai 2012 | |||||||||||
| Rhön – Rundfahrt RSC 77 Bimbach |
Balzer 0661-9607883 |
7-11 Uhr 36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach |
52/77/112/152 km | ||||||||
| Rhön – Rundfahrt RSC 77 Bimbach CTF |
Balzer 0661-9607883 |
7-11 Uhr 36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach |
40 km 1000 hm |
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| Sonntag, 27. Mai 2012 | |||||||||||
| Rhön – Rundfahrt RSC 77 Bimbach |
Balzer 0661-9607883 |
7-11 Uhr 36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach |
52/77/112 km | ||||||||
| Rhön – Radmarathon RSC 77 Bimbach Radmarathon-Cup |
Balzer 0661-9607883 |
6-7 Uhr 36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach |
170/205/238 km 2600/3400/4500 hm |
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| Rhön – Rundfahrt RSC 77 Bimbach CTF |
Balzer 0661-9607883 |
7-11 Uhr 36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach |
40 km 1000 hm |
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| Sonntag, 03. Juni 2012 | |||||||||||
| Schwalm – Kellerwald - Rundf. RV Einigkeit Treysa |
Martin 06691-220643 |
7-10 Uhr 34613 Sportplatz, Schwalmstadt-Ascherode |
45/72/111 km | ||||||||
| Schwalm-Kellerwald-Marathon RV Einigkeit Treysa Hessen-Cup |
Martin 06691-220643 |
6.30-7.30 Uhr 34613 Sportplatz, Schwalmstadt-Ascherode |
200 km | ||||||||
| Samstag, 09. Juni 2012 | |||||||||||
| Drei – Seen – Rundfahrt RV 1896 Korbach |
Brocke 05631-61099 |
8 – 10 Uhr 34497 Berufliche Schulen, Kasseler Str. 17, Korbach |
42/72/112 km | ||||||||
| Drei – Seen – Marathon RV 1896 Korbach Radmarathon-Cup |
Brocke 05631-61099 |
7-7.30 Uhr 34497 Berufliche Schulen, Kasseler Str. 17, Korbach |
209 km 2400 hm |
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| Sonntag, 10. Juni 2012 | |||||||||||
| Durchs Waldecker Land RV 1896 Korbach |
Brocke 0175-5637439 |
8-10 Uhr 34497 Stadion ‘Auf der Hauer’, Karpatenstr. 18, Korbach |
41/71/116 km | ||||||||
| Sonntag, 17. Juni 2012 | |||||||||||
| Schwalmtal – Rundfahrt VfB Schrecksbach |
Schmerer 06698-1664 |
7 – 10 Uhr 34637 Sportheim Vfb Schrecksbach |
43/74/112 km | ||||||||
| Sonntag, 24. Juni 2012 | |||||||||||
| Rund um die Festspielstadt Bad Hersfeld RSV Bad Hersfeld |
Lenz 06621-918813 |
8-10 Uhr 36251 Geistalhalle, Am Freibad, Bad Hersfeld |
46/75/112 km | ||||||||
| Sonntag, 05. August 2012 | |||||||||||
| Schwalm – Eder – Tour RSC Niedenstein |
Reinhard 05624-1818 |
8-10 Uhr 34305 Hessenturmstadion, Niedenstein |
46/77/111 km | ||||||||
| Sonntag, 12. August 2012 | |||||||||||
| Rund um die Biberstadt TV 03 Breitenbach |
Reinhard Scheuch 06622-42406 |
8-10 Uhr 36179 Grundschule Breitenbach, Im Baumgarten, Bebra |
49/83/116 km | ||||||||
| Sonntag, 26. August 2012 | |||||||||||
| Ahnataler Radtouristikfahrt RSC Weimar-Ahnatal |
05609-7115 | 7 – 10 Uhr 34292 Sporthalle Rasenallee, Ahnatal |
46/80/114 km | ||||||||
| Sonntag, 09. September 2012 | |||||||||||
| Nationalpark Edersee-RTF SC Fritzlar |
Hartmut Becker 05622-798022 |
7-9 Uhr 34560 Sportstadion am Exer, Schladenweg 67-69, Fritzlar |
48/78/117 km | ||||||||
Tour Baunatal-Sylt-Baunatal
Geschrieben von - 17. August 2011
Radsportler-Fahrt nach Sylt: Gutes Ende trotz Regen, Sturm und kaputter Schläuche
Reifenplatzer prägten Tour
(HNA 17.08.2011)
Baunatal. Sie wurden sehnlichst erwartet. Von ihren Mitfahrern, die frühzeitig aus den Rennsätteln steigen mussten. Wilfried Albrecht (Knieprobleme), der Initiator der Radtour zur Nordseeinsel Sylt, Rudi Schotte (Rückenprobleme) und Roland Berle (Dienstverpflichtung) waren zum Empfang der Baunataler Radsportgruppe auf dem Europaplatz erschienen, um ihre Kameraden nach der über tausend Kilometer langen Fernfahrt gebührend zu empfangen.
Glücklich und zufrieden nach dem Abschluss der Tour: Wilfried und Tim Austrup (von links), Wolfgang Knatz, Walter Leister und Herbert Fröhlich auf dem Baunataler Europaplatz. Fotos: Wiesemann
Und dann rollte sie um 17.26 Uhr ein, die von Wolfgang Knatz angeführte fünfköpfige Spitzengruppe. Von den Strapazen der zurückliegenden zehn Tage kaum gezeichnet, mit strahlendem Lächeln nahmen Knatz sowie Wilfried und Tim Austrup, Walter Leister und Herbert Fröhlich die Glückwünsche des Empfangskomitees entgegen. Vergessen waren Sturm und Regen, welche die 26-köpfige Radkarawane den meisten Teil der Strecke begleitet hatten. Vergessen auch der Schreck und die Schmerzen, die Knatz bei einem kapitalen Sturz mit Hautabschürfungen in Uelzen erlitten hatte.
1250 Kilometer
Die Freude über das Geleistete überwog. Vor allem beim Schauenburger Knatz und dem Altenbaunaer Youngster Tim Austrup. Diese beiden hatten trotz des schlechten Wetters den geplanten Umweg über die dänische Insel Römö absolviert und damit den vollen Streckenplan über 1250 Kilometer erfüllt.
Auch Leitwolf Ingo Koch, der wenig später mit dem Rest der Gruppe am Baunataler Rathaus eintraf, zeigte sich mit dem Ergebnis der großen Jahrestour zufrieden. Ja sicherlich, das schlechte Wetter war ein unliebsamer Begleiter. „Vor allem auf der vorletzten, 165 Kilometer langen Etappe hat uns der Dauerregen schwer zur schaffen gemacht“, so Koch. Doch das größte Problem der Rundfahrt waren die Reifenschäden. „Ich wurde fast noch ausgelacht, als ich vor Beginn alle aufgefordert hatte, mindestens drei Ersatzschläuche mitzunehmen.
Nachher konnten wir gar nicht so viele Schläuche kaufen, wie wir eigentlich gebraucht hätten“, erklärte Koch. Zwischen 40 und 50 Reifenplatzer mussten aufgrund des schlechten Zustands der Radwege (Feuchtigkeit und Split) behoben werden.
Den Spitzenplatz in der Schadensliste nimmt Familie Becker aus Guntershausen ein. „Erika und ich mussten neunmal den kaputten Schlauch wechseln. So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Peter Becker zu der Pechsträhne.
Doch trotz allen Unbills um Wetter, Stürze und Pannen: In einem Punkt waren sich alle Radsportler einig. Nächstes Jahr geht es wieder auf große Tour. Wohin?
Das wird noch geklärt.
Von Rolf Wiesemann
Tour Baunatal-Sylt-Bauntal 7. Tag
Geschrieben von - 12. August 2011
Für mich ist die Tour leider zu Ende. Schmerzen im linken Knie zwingen mich zur Aufgabe. Die Tour wird in Richtung Heide fortgesetzt. Seit ca. 08:30 Uhr regnet es nicht mehr. Ich selbst fahre mit der Bahn ab Niebüll nach Hause. Schade, aber ein weiterfahren könnte nur größeren Schaden verursachen.
Nach Heide sind es ca. 80 km. Ich wünsche der Truppe ein unfallfreies weiterfahren.
Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 6. Tag
Geschrieben von - 11. August 2011
Regen, Regen, Regen, daher wurde die Insel nicht mit dem Rad angefahren sondern mit der Bahn ab Niebüll. Zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr konnte jeder sich seine Freizeit individuell gestalten. Ich habe mit Gerhard M. im Pesel (Jörg Müller) sehr gut gespeist. Bericht mit Bildern demnächst hier.
Wir hoffen, dass der Regen etwas nachlässt. Morgen geht die Fahrt dann in Richtung Süden nach Heide. 80 km über Husum und Friedrichstadt erwarten uns.
Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 5. Tag
Geschrieben von - 10. August 2011
Heute nur 60 km von Friedrichstadt nach Leck. Bereits kurz nach der Abfahrt um 09:00 Uhr kam der erste Regen. Danach bis Husum Sonne aber wieder Wind aus Nordwest- also wieder Gegenwind.
Am Hafen eine kurze Pause mit Krabbenbrötchen und Getränken. Danach auf gut ausgebauten Radwegen parallel der B5 in Richtung Niebüll. Unterwegs immer wieder Regenschauer und heftiger Seitenwind. Ankunft in Leck gegen 13:00 Uhr.
Unterbringung im Hotel Nordfriesland. Für heute und morgen ist Dauerregen angesagt. Wir entscheiden daher erst morgen früh, ob wir mit dem Rad zur Insel fahren oder ein Ruhetag eingelegt wird und wir ab Niebüll mit der Bahn zur Insel fahren.
Heute wieder mehrere Plattfüsse.
Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 4. Tag
Geschrieben von - 9. August 2011
Bereits beim Start in Pinneberg war abzusehen, dass es ein schwerer Tag für uns wird. Nicht von der Strecke her, da standen nur 115 km und knapp 400 Höhenmeter auf dem Programm, sondern das Wetter war der eigentliche Grund. In der gesamten Nacht hatte es geregnet und gestürmt.
Nach einem sehr guten und ausgiebigen Frühstück wurde um 09:00 los geradelt. Alle hatten sich entsprechend dem Wetter angezogen. Regenjacken, Arm- und Knielinge sowie Überschuhe kamen zum Einsatz. Bis Kilometer 15 in Richtung Elmshorn war das Wetter noch einigermaßen gnädig mit uns. Danach dann aber Regen, Regen, Regen, dazu heftiger Wind bis Sturmstärke 8. Mehrmals wurde unter Bäumen oder Bushaltestellen Unterschlupf gesucht. In Hofweg, ein kleines Dorf an der L 327, fanden wir in einer offenen Garage Schutz vor Regen und Sturm. Nach 55 km dann endlich die erste Pause kurz hinter dem Dorf Nutteln. Unter einem Carport fanden wir Schutz vor dem Regen. Die Eigentümer erlaubten uns erfreulicher Weise die Toilette zu benutzen.
Zuerst aber einmal wurde die Kleidung ausgewechselt und sich gestärkt. Danach wieder raus in den Regen. Kurz hinter Wacken hörte der Regen auf einmal auf und bei der Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals kam sogar die Sonne leicht hervor. Dies sollte allerdings nicht lange anhalten. Kurz vor Schafstedt erwischt es mich dann der Pannenteufel. Mit lautem Knall entwich dem Vorderrad die Luft. Mit Hilfe von Peter und Ingo wurde der Schaden schnell behoben. Dann nach knapp 88 km in Schalkholz die zweite Pause.
Es hatte aufgehört zu regnen, aber der Sturm hatte zugenommen. Besonders hart traf uns dann der Wind auf den letzten 15 Kilometern. Auf einer ebenen Fläche, ohne Baum und Strauch, zwischen Kleve und Friedrichstadt dann Schwerstarbeit für die Beine. Hatte man einmal das Hinterrad des Vordermannes verloren, kam man nicht mehr heran. Für diese 15 Kilometer brauchten wir fast 45 Minuten.
Der letzte Kilometer in Friedrichstadt dann über Kopfsteinpflaster in Richtung Hotel. Man wurde noch einmal richtig durch geschüttelt. Die Übernachtung und das Abendessen im Hotel Aquarium. Ruhige Zimmer und ein sehr gutes Abendessen.
Fazit:
Kurze Strecke, längste Fahrzeit. 115 km, über 8:00 Std. unterwegs, aber Fahrzeit nur 5:30 Std. Erfreulich trotz Regen, Gegenwind, teilweise Sturm bis 8 und Plattfüße keine Unfälle. In unserer Gruppe hatten wir allein 6 Plattfüße, gesamt waren es 20 Stück an diesem Tag und das bei 26 Fahrern.
Es war schon wieder grenzwertig für uns. Aber wir haben es selbst ausgesucht.
Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 3. Tag
Geschrieben von - 9. August 2011
Wir starten um 09:00 Uhr bei trockenem Wetter mit einem kleinen Umweg. Ziel ist der Hundertwasser Bahnhof in Uelzen.
Durch die spektakuläre Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes soll der Bahnhof zum interessantesten Gebäude der Stadt werden. Faszinierende Bahnhofsarchitektur soll zu einer Imageverbesserung des Bahnreisens beitragen und so dessen Akzeptanz steigern.
Der Hundertwasserbahnhof soll andere Orte motivieren, auch dort innovative Strategien für die Neugestaltung der Bahnhöfe und der Bahnhofsquartiere zu entwickeln.
Mit dem Hundertwasserbahnhof soll ein dauerhafter Anziehungspunkt entstehen, der für die Region neue Chancen im Bereich des Fremdenverkehrs eröffnet. (Aus Bahnhof Uelzen)
Auf der L250 geht die Fahrt weiter in Richtung Melzingen, Ebstorf und auf die L 233 nach Bardenhagen. Hinter Südergellersen auf der K 10 fängt es leicht an zu regnen. Bis zur ersten Pause in Scharmbeck nach ca. 61 km bleibt dieser leichte Nieselregen unser Begleiter. Während der Pause wird dann „nachgerüstet“. Knielinge, Überschuhe und Regenjacken werden angezogen. Wie sich später heraus stellt, eine richtige Entscheidung.
Das nächste Ziel ist der Alte Elbtunnel in Hamburg. Mit der gesamten Mannschaft (26 Personen) wollen wir die Fahrt durch Hamburg fortsetzen. Ingo stellt sein GPS auf kürzeste Strecke ein und eine abenteuerliche Streckenführung beginnt. Über gut ausgebaute Radwege, Pflasterstrecken und auch über Waldwege sowie durch enge Dorfdurchfahrten führt uns das Gerät. Sogar über einen Parkplatz und einem engen Durchgang bei einem Krankenhaus führt der Weg. Am schlimmsten sind allerdings die letzten Kilometer vor dem Elbtunnel. Kopfsteinpflaster, schlimmer kann es durch die „Hölle des Nordens“ bei Paris – Roubaix auch nicht sein. Danach das Erlebnis „Alter Elbtunnel“. Kaum auf der anderen Elbseite schlägt bei Peter wieder der Pannenteufel zu. Langsam wird es unheimlich. Es ist bereits sein dritter Plattfuß und weitere werden in den nächsten Tagen noch folgen.
Was danach folgt ist Großstadtabenteuer pur. Schlecht ausgebaute und ausgeschilderte Radwege sowie unfreundliche Autofahrer sind unsere Begleiter. Leicht entnervt verlassen wir die Radwege und fahren teilweise auf Hauptverkehrsstraßen in Richtung Pinneberg. Ruhiger wird es wieder als wir die nördlichen Vororte Hamburgs erreichen. Bei einer reinen Fahrzeit von 05:19 Std. sind wir aber insgesamt knapp 07:50 Std. unterwegs.
Mit dem Hotel Cap Polonia in Pinneberg haben wir eine gute Wahl getroffen. Ein angenehmes Hotel und ein sehr gutes Essen entschädigen ein wenig für die Strapazen des Tages.
Die Fakten
Dritter Tag 120 km, diesmal nur knapp 435 Höhenmeter, reine Fahrzeit 05:15 Std. Erheblicher Gegenwind und Starkregen ab Mittag.
Tour Baunatal-Sylt Baunatal 2.Tag
Geschrieben von - 7. August 2011
Um 06:45 Uhr ist die Nacht vorbei. Der normale Tagesrhythmus beginnt. Den Blutdruck messen, heute 118/75, Puls 56, danach Toilette, duschen, anziehen und um 07:30 Uhr zum Frühstück. Zuhause wurde ich nur Brötchen mit Honig oder Marmelade mit Tee zu mir nehmen, während der Tour sieht die anders aus. Es gilt den Kohlehydrat- und Flüssigkeitsspeicher aufzubauen.
Kurz nach 08:00 Uhr geht es auf das Zimmer. Umziehen ist angesagt. Zuerst wird der Brustgurt angelegt. Alle notwendigen Daten werden auf die „Polaruhr“ übertragen. Danach ein Unterhemd als „Windstopper“. Die Rennhose sowie der Hintern werden mit Sitzcreme gut eingeschmiert. Danach Strümpfe und Schuhe, zum Schluss das Renntrikot. In die Taschen kommen: Handy, Taschentücher, Geldbeutel, Ärmlinge sowie die Regenjacke. Den Koffer packen und den kleinen Rucksack mit einer Reservekleidung bereitstellen. Den Koffer und Rucksack zum Bus bringen, anschließend noch einmal auf das Zimmer und Handschuhe, Wasserflaschen und Helm holen. Das Rad wird überprüft und gegen 08:50 Uhr sind wir fertig zur Abfahrt. Leider haben sich Plattfüße bei zwei Rädern über Nacht eingeschlichen. Der Schaden wird recht flott behoben.
Nach einer kurzen Ansprach von Ingo und mir geht es um 09:00 Uhr auf die zweite Tagesetappe. Kein Regen, dafür recht kühl und teilweise noch nasse Straßen vom Regen in der Nacht. Vorsichtiges Fahren ist angesagt. Durch Sehnde und Lehrte führt die Fahrt nach Burgdorf. Ein recht starker Westwind macht uns teilweise doch zu schaffen. Kurz nach Burgdorf dann die erste Pause.
Nach einer Kurzvisite in Celle führt uns der Weg in Richtung Eschede. Der Wind hat sich in Südwestrichtung gedreht. Der langersehnte Rückenwind ist also nun da. Zwischen Celle und der zweiten Pause kurz hinter Eschede wird ein flottes Tempo vorgelegt. Wegen des doch starken Sonntagsverkehrs wird immer wieder auf die Radwege ausgewichen. Diese sind teilweise in einem recht schlechten Zustand. Äste sowie Laub liegen auf den Wegen und müssen immer wieder umfahren werden. Steuerkunst ist angesagt. Die meisten Probleme machen allerdings die Wurzelerhebungen. Mit teilweise Tempo 30 bis 35 und 8 bar auf den Reifen merkt man jede Unebenheit. Auf einer dieser Radwege passiert dann auch der erste kleine Unfall. Eine Wurzel ragte aus dem Straßenbelag und wegen dem nassen Weg sowie dem Schattenwurf der Bäume wird die Wurzel übersehen. Hautabschürfungen an Beinen und Armen sind die Folgen. Der Helm hat schlimmeres verhindert. Die Fahrt kann aber fortgesetzt werden.
Die Reststrecke zwischen zweiter Pause und Uelzen erfolgt dann teilweise auf gut ausgebauten Radwegen sowie auf Straßen. Man muss leider wieder einmal anmerken, dass es in Deutschland doch recht viele unfreundliche Autofahrer gibt. Hupen und ein kurzes Einfahren vor der Gruppe ist leider an der Tagesordnung. In Frankreich und Spanien haben wir das doch ganz anders erlebt.
Die Übernachtung und das Abendessen erfolgt in Uelzen im Hotel Deutsche Eiche. Auch hier wieder freundlicher Empfang, die Zimmerverteilung erfolgt problemlos und auch das Abendessen sowie am nächste Morgen schmeckt allen sehr gut.
Die Fakten
Zweiter Tag, ebenfalls 140km, diesmal nur knapp 500 Höhenmeter, reine Fahrzeit 05:25 Std. Erheblicher Gegenwind am Morgen.
Tour Baunatal-Sylt- Baunatal 1. Tag
Geschrieben von - 7. August 2011
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Tour2011 in Richtung Norden zur Insel Sylt kann beginnen. Bereits um 08:45 Uhr haben sich die ersten am Europaplatz eingefunden. Die beiden Busse werden beladen und Torsten bringt aus eigener Herstellung das Frühstück mit. Die Ahle Wurst hatte er dabei, vergessen hatte er aber seine Schuhe, diese bringt seine Frau kurze Zeit später vorbei. Auch die Presse (Rolf Wiesemann von der HNA) ist vorbei gekommen. Also wird Aufstellung genommen und diverse Abschiedsfotos werden gemacht. Kurz vor 08:30 Uhr ruft Chef Ingo zum Aufbruch.
In drei Gruppen wird die Fahrt durchgeführt. Durch die Vororte von Kassel sowie durch die Aue geht die Strecke auf der B3 in Richtung Hann. Münden. Bis hierher ist es eine recht flotte Fahrt. Das ändert sich allerdings als es dann in Richtung Wiershausen und Jühnde ging. Ein längerer Anstieg mit bis zu 14% Steigung forderte uns alle. Anschließend eine schnelle Abfahrt, mit Tempo 55 und schneller nach Rosdorf, zu ersten Pause. Unsere Verpflegungsmannschaft um Siegrid, Karl und Gerhard hatten gut eingekauft.
Nach ca. 25 Minuten ging die Fahrt weiter über Göttingen, Northeim und Kalefeld zur zweiten Pause. Unterwegs gab es den ersten Plattfuß bei Peter. Schnell ist der Schaden behoben und weiter geht es zur zweiten Pause nördlich von Kalefeld. Über welliges Gelände geht es durch Bad Gandersheim und Lamspringe zum Ziel des ersten Tourtages nach Bad Salzdetfurth. Kurz vor dem Ziel wird noch eine Kaffeepause in einer Bäckerei eingelegt.
Bereits kurz vor 15:30 Uhr treffen wir im Hotel Kronprinz ein. Die Zimmerverteilung geht schnell über die Bühne. Alle sind ohne Schrammen oder Stürze angekommen. Die Fahrt verlief sehr harmonisch und recht flott, bei recht hoher Luftfeuchtigkeit. Nach dem Duschen und ein kleinwenig Bettruhe geht es in die nahegelegene Eisdiele. Das Abendessen erfolgt a la Carte gegen 19:00 Uhr. Man hatte gerade im Restaurant Platz genommen als ein heftiges Gewitter mit Starkregen durch die Stadt fegte.
Mit zwei Bieren, natürlich alkoholfrei, wurde der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen und mit einer Cremesuppe sowie einen Salat „Florida“ (versch. Salate, Früchte und gebratene Hähnchenbrust) wurden auch an den Kalorienverlust gedacht.
Gegen 23:00 Uhr lagen alle in ihren Betten und hofften auf einen regenfreien Sonntag.
Die Fakten
Erster Tag, 140km, knapp 800 Höhenmeter, reine Fahrzeit 05:30 Std.
Weisheiten eines Radfahrers
Geschrieben von - 3. August 2011
….. und immer getreu nach dem Motto:
Der Umweg ist das Ziel und alle Berge im Durchschnitt flach.














