Baunataler Radsportgruppe – Radtouren durch Europa

Radtouren in unsere Partnerstädte und in sonstige Regionen in Deutschland und Europa

RTF 2012 Nordhessen

Sonntag, 11. März 2012
Saisoneröffnung in Hessen
TV Schlüchtern
  Lotz
06661-1603
8.30 Uhr
36396 Brüder-Grimm-Schule, Schloßstr., Steinau a.d.Strasse
40/75 km
Sonntag, 15. April 2012
RTF-Bezirkseröffnung Bad Hersfeld
RSV Bad Hersfeld
  Lenz
06621-918813
offen
36272 Niederaula
41/71 km
Sonntag, 22. April 2012
Hochland RTF
SC Fritzlar
  Hartmut Becker
05622-798022
9 Uhr
34560 Sportstadion am Exer, Schladenweg 67-69, Fritzlar
48/78/117 km
Sonntag, 29. April 2012
Griesheimer Marathon (Geschlossner Verband)
Tus Griesheim
Marathon
  Reershemius
06155-61278
6.30 Uhr
64347 TuS Vereinsheim, Jahnstr., Griesheim
204 km
RTF zwischen Schwalm und Eder
RV 1899 Kassel
  Pfeiffer
0561-2020999
8-10 Uhr
34295 Sportplatz, Edermünde-Haldorf
47/71/111/151 km
Sonntag, 06. Mai 2012
Heinz – Leipert – RTF
RV 1898 Neustadt
  Lauer
06422-5483
7 – 10 Uhr
35279 Gesamtschule Neustadt
45/78/112 km
Sonntag, 13. Mai 2012
Reinhardswald – Rundfahrt
ZG Kassel
  Siemon
05543-47220
8-10 Uhr
34246 Grossporthalle, Mittelring, Vellmar
41/74/115/151 km
Samstag, 26. Mai 2012
Rhön – Rundfahrt
RSC 77 Bimbach
  Balzer
0661-9607883
7-11 Uhr
36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach
52/77/112/152 km
Rhön – Rundfahrt
RSC 77 Bimbach
CTF
  Balzer
0661-9607883
7-11 Uhr
36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach
40 km
1000 hm
Sonntag, 27. Mai 2012
Rhön – Rundfahrt
RSC 77 Bimbach
  Balzer
0661-9607883
7-11 Uhr
36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach
52/77/112 km
Rhön – Radmarathon
RSC 77 Bimbach
Radmarathon-Cup
  Balzer
0661-9607883
6-7 Uhr
36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach
170/205/238 km
2600/3400/4500 hm
Rhön – Rundfahrt
RSC 77 Bimbach
CTF
  Balzer
0661-9607883
7-11 Uhr
36137 Sportanlage, Großenlüder-Bimbach
40 km
1000 hm
Sonntag, 03. Juni 2012
Schwalm – Kellerwald - Rundf.
RV Einigkeit Treysa
  Martin
06691-220643
7-10 Uhr
34613 Sportplatz, Schwalmstadt-Ascherode
45/72/111 km
Schwalm-Kellerwald-Marathon
RV Einigkeit Treysa
Hessen-Cup
  Martin
06691-220643
6.30-7.30 Uhr
34613 Sportplatz, Schwalmstadt-Ascherode
200 km
 Samstag, 09. Juni 2012
Drei – Seen – Rundfahrt
RV 1896 Korbach
  Brocke
05631-61099
8 – 10 Uhr
34497 Berufliche Schulen, Kasseler Str. 17, Korbach
42/72/112 km
Drei – Seen – Marathon
RV 1896 Korbach
Radmarathon-Cup
  Brocke
05631-61099
7-7.30 Uhr
34497 Berufliche Schulen, Kasseler Str. 17, Korbach
209 km
2400 hm
Sonntag, 10. Juni 2012
Durchs Waldecker Land
RV 1896 Korbach
  Brocke
0175-5637439
8-10 Uhr
34497 Stadion ‘Auf der Hauer’, Karpatenstr. 18, Korbach
41/71/116 km
Sonntag, 17. Juni 2012
Schwalmtal – Rundfahrt
VfB Schrecksbach
  Schmerer
06698-1664
7 – 10 Uhr
34637 Sportheim Vfb Schrecksbach
43/74/112 km
Sonntag, 24. Juni 2012
Rund um die Festspielstadt Bad Hersfeld
RSV Bad Hersfeld
  Lenz
06621-918813
8-10 Uhr
36251 Geistalhalle, Am Freibad, Bad Hersfeld
46/75/112 km
         
Sonntag, 05. August 2012
Schwalm – Eder – Tour
RSC Niedenstein
  Reinhard
05624-1818
8-10 Uhr
34305 Hessenturmstadion, Niedenstein
46/77/111 km
         
Sonntag, 12. August 2012
Rund um die Biberstadt
TV 03 Breitenbach
  Reinhard Scheuch
06622-42406
8-10 Uhr
36179 Grundschule Breitenbach, Im Baumgarten, Bebra
49/83/116 km
 
         
Sonntag, 26. August 2012
Ahnataler Radtouristikfahrt
RSC Weimar-Ahnatal
  05609-7115 7 – 10 Uhr
34292 Sporthalle Rasenallee, Ahnatal
46/80/114 km
Sonntag, 09. September 2012
Nationalpark Edersee-RTF
SC Fritzlar
  Hartmut Becker
05622-798022
7-9 Uhr
34560 Sportstadion am Exer, Schladenweg 67-69, Fritzlar
48/78/117 km

Tour Baunatal-Sylt-Baunatal

Radsportler-Fahrt nach Sylt: Gutes Ende trotz Regen, Sturm und kaputter Schläuche

Reifenplatzer prägten Tour

(HNA 17.08.2011)
Baunatal. Sie wurden sehnlichst erwartet. Von ihren Mitfahrern, die frühzeitig aus den Rennsätteln steigen mussten. Wilfried Albrecht (Knieprobleme), der Initiator der Radtour zur Nordseeinsel Sylt, Rudi Schotte (Rückenprobleme) und Roland Berle (Dienstverpflichtung) waren zum Empfang der Baunataler Radsportgruppe auf dem Europaplatz erschienen, um ihre Kameraden nach der über tausend Kilometer langen Fernfahrt gebührend zu empfangen.

Glücklich und zufrieden nach dem Abschluss der Tour: Wilfried und Tim Austrup (von links), Wolfgang Knatz, Walter Leister und Herbert Fröhlich auf dem Baunataler Europaplatz. Fotos: Wiesemann

Und dann rollte sie um 17.26 Uhr ein, die von Wolfgang Knatz angeführte fünfköpfige Spitzengruppe. Von den Strapazen der zurückliegenden zehn Tage kaum gezeichnet, mit strahlendem Lächeln nahmen Knatz sowie Wilfried und Tim Austrup, Walter Leister und Herbert Fröhlich die Glückwünsche des Empfangskomitees entgegen. Vergessen waren Sturm und Regen, welche die 26-köpfige Radkarawane den meisten Teil der Strecke begleitet hatten. Vergessen auch der Schreck und die Schmerzen, die Knatz bei einem kapitalen Sturz mit Hautabschürfungen in Uelzen erlitten hatte.

1250 Kilometer

Die Freude über das Geleistete überwog. Vor allem beim Schauenburger Knatz und dem Altenbaunaer Youngster Tim Austrup. Diese beiden hatten trotz des schlechten Wetters den geplanten Umweg über die dänische Insel Römö absolviert und damit den vollen Streckenplan über 1250 Kilometer erfüllt.

Auch Leitwolf Ingo Koch, der wenig später mit dem Rest der Gruppe am Baunataler Rathaus eintraf, zeigte sich mit dem Ergebnis der großen Jahrestour zufrieden. Ja sicherlich, das schlechte Wetter war ein unliebsamer Begleiter. „Vor allem auf der vorletzten, 165 Kilometer langen Etappe hat uns der Dauerregen schwer zur schaffen gemacht“, so Koch. Doch das größte Problem der Rundfahrt waren die Reifenschäden. „Ich wurde fast noch ausgelacht, als ich vor Beginn alle aufgefordert hatte, mindestens drei Ersatzschläuche mitzunehmen.

Nachher konnten wir gar nicht so viele Schläuche kaufen, wie wir eigentlich gebraucht hätten“, erklärte Koch. Zwischen 40 und 50 Reifenplatzer mussten aufgrund des schlechten Zustands der Radwege (Feuchtigkeit und Split) behoben werden.

Den Spitzenplatz in der Schadensliste nimmt Familie Becker aus Guntershausen ein. „Erika und ich mussten neunmal den kaputten Schlauch wechseln. So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Peter Becker zu der Pechsträhne.

Doch trotz allen Unbills um Wetter, Stürze und Pannen: In einem Punkt waren sich alle Radsportler einig. Nächstes Jahr geht es wieder auf große Tour. Wohin?

Das wird noch geklärt.

Von Rolf Wiesemann

Tour Baunatal-Sylt-Bauntal 7. Tag

Für mich ist die Tour leider zu Ende. Schmerzen im linken Knie zwingen mich zur Aufgabe. Die Tour wird in Richtung Heide fortgesetzt. Seit ca. 08:30 Uhr regnet es nicht mehr.  Ich selbst fahre mit der Bahn ab Niebüll nach Hause. Schade, aber ein weiterfahren könnte nur größeren Schaden verursachen.

 Nach Heide sind es ca. 80 km. Ich wünsche der Truppe ein unfallfreies weiterfahren.

Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 6. Tag

Regen, Regen, Regen,  daher wurde die Insel nicht mit dem Rad angefahren sondern mit der Bahn ab Niebüll. Zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr konnte jeder sich seine Freizeit individuell gestalten. Ich habe mit Gerhard M. im Pesel (Jörg Müller) sehr gut gespeist. Bericht mit Bildern demnächst  hier.

Wir hoffen, dass der Regen etwas nachlässt. Morgen geht die Fahrt dann  in Richtung Süden nach Heide. 80 km über Husum und Friedrichstadt  erwarten uns.

Westerland

Westerland

Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 5. Tag

Heute nur 60 km von Friedrichstadt nach Leck. Bereits kurz nach der Abfahrt um 09:00 Uhr kam der erste Regen. Danach bis Husum Sonne aber wieder Wind aus Nordwest- also wieder Gegenwind.

Pause am Hafen

Pause am Hafen

Am Hafen eine kurze Pause mit Krabbenbrötchen und Getränken. Danach auf gut ausgebauten Radwegen parallel der B5 in Richtung Niebüll. Unterwegs immer wieder Regenschauer und heftiger Seitenwind. Ankunft in Leck gegen 13:00 Uhr.

Unterbringung im Hotel Nordfriesland.  Für heute und morgen ist Dauerregen angesagt. Wir entscheiden daher erst morgen früh, ob wir mit dem Rad zur Insel fahren oder ein Ruhetag eingelegt wird und wir ab Niebüll mit der Bahn zur Insel fahren.

Heute wieder mehrere Plattfüsse.

Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 4. Tag

Vor der großen Regentour
Vor der großen Regentour
Bereits beim Start in Pinneberg war abzusehen, dass es ein schwerer Tag für uns wird. Nicht von der Strecke her, da standen nur 115 km und knapp 400 Höhenmeter auf dem Programm, sondern das Wetter war der eigentliche Grund. In der gesamten Nacht hatte es geregnet und gestürmt.

Nach einem sehr guten und ausgiebigen Frühstück wurde um 09:00 los geradelt. Alle hatten sich entsprechend dem Wetter  angezogen.  Regenjacken, Arm- und Knielinge sowie Überschuhe kamen zum Einsatz.  Bis Kilometer 15 in Richtung Elmshorn war das Wetter noch einigermaßen gnädig mit uns. Danach dann aber Regen, Regen, Regen, dazu heftiger Wind bis Sturmstärke 8. Mehrmals wurde unter Bäumen oder Bushaltestellen Unterschlupf gesucht. In Hofweg, ein kleines Dorf an der L 327, fanden wir in einer offenen Garage Schutz vor Regen und Sturm. Nach 55 km dann endlich die erste Pause kurz hinter dem Dorf Nutteln.  Unter einem Carport fanden wir Schutz vor dem Regen. Die Eigentümer erlaubten uns erfreulicher Weise die Toilette zu benutzen.

Zuerst aber  einmal wurde die Kleidung ausgewechselt und sich gestärkt.  Danach wieder raus in den Regen. Kurz hinter Wacken hörte der Regen auf einmal auf und bei der Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals kam sogar die Sonne leicht hervor. Dies sollte allerdings nicht lange anhalten. Kurz vor Schafstedt erwischt es mich dann der Pannenteufel. Mit lautem  Knall entwich dem Vorderrad die Luft. Mit Hilfe von Peter und Ingo wurde der Schaden schnell behoben. Dann nach knapp 88 km in Schalkholz die zweite Pause.

Es hatte aufgehört zu regnen, aber der Sturm hatte zugenommen. Besonders hart traf uns dann der Wind auf den letzten 15 Kilometern. Auf einer ebenen Fläche, ohne Baum und Strauch, zwischen Kleve und Friedrichstadt dann Schwerstarbeit für die Beine. Hatte man einmal das Hinterrad des Vordermannes verloren, kam man nicht mehr heran.  Für diese 15 Kilometer brauchten wir fast 45 Minuten.

Der letzte Kilometer in Friedrichstadt dann über Kopfsteinpflaster in Richtung Hotel. Man wurde noch einmal richtig durch geschüttelt. Die Übernachtung und das Abendessen im Hotel Aquarium. Ruhige Zimmer und ein sehr gutes Abendessen.

Fazit:

Kurze Strecke, längste Fahrzeit. 115 km, über 8:00 Std. unterwegs, aber Fahrzeit nur 5:30 Std. Erfreulich trotz Regen, Gegenwind, teilweise Sturm bis 8 und Plattfüße keine Unfälle. In unserer Gruppe hatten wir allein 6 Plattfüße, gesamt waren  es 20 Stück an diesem Tag und das bei 26 Fahrern.

 Es war schon wieder grenzwertig für uns. Aber wir haben es selbst ausgesucht.

4. Tag Strecke

4. Tag Strecke

Tour Baunatal-Sylt-Baunatal 3. Tag

Wir starten um 09:00 Uhr bei trockenem Wetter mit einem kleinen Umweg. Ziel ist der Hundertwasser Bahnhof in Uelzen.

Durch die spektakuläre Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes soll der Bahnhof zum interessantesten Gebäude der Stadt werden. Faszinierende Bahnhofsarchitektur soll zu einer Imageverbesserung des Bahnreisens beitragen und so dessen Akzeptanz steigern.

Der Hundertwasserbahnhof soll andere Orte motivieren, auch dort innovative Strategien für die Neugestaltung der Bahnhöfe und der Bahnhofsquartiere zu entwickeln.

Mit dem Hundertwasserbahnhof soll ein dauerhafter Anziehungspunkt entstehen, der für die Region neue Chancen im Bereich des Fremdenverkehrs eröffnet. (Aus Bahnhof Uelzen)

Auf der L250 geht die Fahrt weiter in Richtung Melzingen, Ebstorf  und auf die L 233 nach Bardenhagen. Hinter Südergellersen auf der K 10 fängt es leicht an zu regnen. Bis zur ersten Pause in Scharmbeck nach ca. 61 km bleibt dieser leichte Nieselregen unser Begleiter. Während der Pause wird dann „nachgerüstet“. Knielinge, Überschuhe und Regenjacken werden angezogen. Wie sich später heraus stellt, eine richtige Entscheidung.

Das nächste Ziel ist der Alte Elbtunnel in Hamburg. Mit der gesamten Mannschaft (26 Personen) wollen wir die Fahrt durch Hamburg fortsetzen. Ingo stellt sein GPS auf kürzeste Strecke ein und eine abenteuerliche Streckenführung beginnt.  Über gut ausgebaute Radwege, Pflasterstrecken und auch über Waldwege  sowie durch enge Dorfdurchfahrten führt uns das Gerät. Sogar über einen Parkplatz und einem engen Durchgang bei  einem Krankenhaus führt der Weg. Am schlimmsten sind allerdings die letzten Kilometer vor dem Elbtunnel. Kopfsteinpflaster, schlimmer kann es  durch die „Hölle des Nordens“ bei Paris – Roubaix auch nicht sein. Danach das Erlebnis „Alter Elbtunnel“. Kaum auf der anderen Elbseite schlägt bei Peter wieder der Pannenteufel zu. Langsam wird es unheimlich. Es ist bereits sein dritter Plattfuß und weitere werden in den nächsten Tagen noch folgen.

Was danach folgt ist Großstadtabenteuer pur. Schlecht ausgebaute und ausgeschilderte Radwege sowie unfreundliche Autofahrer sind unsere Begleiter.  Leicht entnervt verlassen wir die Radwege und fahren teilweise auf Hauptverkehrsstraßen in Richtung Pinneberg. Ruhiger wird es wieder als wir  die nördlichen Vororte Hamburgs erreichen. Bei einer reinen Fahrzeit von 05:19 Std. sind wir aber insgesamt knapp 07:50 Std. unterwegs.

Mit dem Hotel Cap Polonia in Pinneberg haben wir eine gute Wahl getroffen. Ein angenehmes Hotel und ein sehr gutes Essen entschädigen ein wenig für die Strapazen des Tages.

Die Fakten

Dritter Tag 120 km, diesmal nur knapp 435 Höhenmeter, reine Fahrzeit 05:15 Std. Erheblicher Gegenwind und Starkregen ab Mittag.

 

3. Tag Strecke

3. Tag Strecke

 
3. Tag Höhen

3. Tag Höhen

Tour Baunatal-Sylt Baunatal 2.Tag

Um 06:45 Uhr ist die Nacht vorbei. Der normale Tagesrhythmus beginnt. Den Blutdruck messen, heute 118/75, Puls 56, danach Toilette, duschen, anziehen und um 07:30 Uhr zum Frühstück. Zuhause wurde ich nur Brötchen mit Honig oder Marmelade mit Tee zu mir nehmen, während der Tour sieht die anders aus. Es gilt den Kohlehydrat- und Flüssigkeitsspeicher  aufzubauen. 

Kurz nach 08:00 Uhr geht es auf das Zimmer.  Umziehen ist angesagt. Zuerst wird der Brustgurt angelegt. Alle notwendigen Daten werden auf die „Polaruhr“ übertragen. Danach ein Unterhemd als „Windstopper“. Die Rennhose sowie der Hintern  werden  mit Sitzcreme gut eingeschmiert. Danach Strümpfe und Schuhe, zum Schluss das Renntrikot. In die Taschen kommen: Handy, Taschentücher, Geldbeutel, Ärmlinge sowie die Regenjacke. Den Koffer packen und den kleinen Rucksack mit einer Reservekleidung bereitstellen.  Den Koffer und Rucksack zum Bus bringen, anschließend noch einmal auf das Zimmer und Handschuhe, Wasserflaschen und Helm holen. Das Rad wird überprüft und gegen 08:50 Uhr sind wir fertig zur Abfahrt. Leider haben sich Plattfüße bei zwei Rädern über Nacht eingeschlichen. Der Schaden wird recht flott behoben.

Kurz vor der Abfahrt
Kurz vor der Abfahrt

Nach einer kurzen Ansprach von Ingo und mir geht es um 09:00 Uhr auf die zweite Tagesetappe. Kein Regen, dafür recht kühl und teilweise noch nasse Straßen vom Regen in der Nacht. Vorsichtiges Fahren ist angesagt. Durch Sehnde und Lehrte führt die Fahrt nach Burgdorf. Ein recht starker Westwind macht uns teilweise doch zu schaffen. Kurz nach Burgdorf dann die erste Pause. 

Vor dem Schloss in Celle

Vor dem Schloss in Celle

 

Nach einer Kurzvisite in Celle führt uns der Weg in Richtung Eschede. Der Wind hat sich in Südwestrichtung gedreht. Der langersehnte Rückenwind ist also nun da. Zwischen Celle und der zweiten Pause kurz hinter Eschede wird ein flottes Tempo vorgelegt. Wegen des doch starken Sonntagsverkehrs wird immer wieder auf die Radwege ausgewichen. Diese sind teilweise in einem recht schlechten Zustand. Äste sowie Laub liegen auf den Wegen und müssen immer wieder umfahren werden. Steuerkunst ist angesagt. Die meisten Probleme machen allerdings die Wurzelerhebungen. Mit teilweise Tempo 30 bis 35 und 8 bar auf den Reifen merkt man jede Unebenheit. Auf einer dieser Radwege passiert dann auch der erste kleine Unfall. Eine Wurzel ragte aus dem Straßenbelag und wegen dem nassen Weg sowie dem Schattenwurf der Bäume wird die Wurzel übersehen. Hautabschürfungen an Beinen und Armen sind die Folgen. Der Helm hat schlimmeres verhindert. Die Fahrt kann aber fortgesetzt werden.

Die Reststrecke zwischen zweiter Pause und Uelzen erfolgt dann teilweise auf gut ausgebauten Radwegen sowie auf Straßen. Man muss leider wieder einmal anmerken, dass es in Deutschland doch recht viele unfreundliche Autofahrer gibt. Hupen und ein kurzes Einfahren vor der Gruppe ist leider an der Tagesordnung. In Frankreich und Spanien haben wir das doch ganz anders erlebt.

Die Übernachtung und das Abendessen erfolgt in Uelzen im Hotel Deutsche Eiche. Auch hier wieder freundlicher Empfang, die Zimmerverteilung erfolgt problemlos und auch das Abendessen sowie am nächste Morgen schmeckt allen sehr gut.

Die Fakten

Zweiter Tag, ebenfalls  140km, diesmal nur knapp 500 Höhenmeter, reine Fahrzeit 05:25 Std. Erheblicher Gegenwind am Morgen.

2. Tag Strecke

2. Tag Strecke

 
2. Tag Höhen

2. Tag Höhen

Tour Baunatal-Sylt- Baunatal 1. Tag

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Tour2011 in Richtung Norden zur Insel Sylt kann beginnen. Bereits um 08:45 Uhr haben sich die ersten am Europaplatz eingefunden. Die beiden Busse werden beladen und Torsten bringt aus eigener Herstellung das Frühstück mit.  Die Ahle Wurst hatte er dabei,  vergessen hatte er aber  seine Schuhe, diese bringt seine Frau kurze Zeit später vorbei. Auch die Presse (Rolf Wiesemann von der HNA) ist vorbei gekommen. Also wird Aufstellung genommen und diverse Abschiedsfotos werden gemacht. Kurz vor 08:30 Uhr ruft Chef Ingo zum Aufbruch.

In drei Gruppen wird die Fahrt durchgeführt. Durch die Vororte von Kassel sowie durch die Aue geht die Strecke auf der B3 in Richtung  Hann. Münden. Bis hierher ist es eine recht flotte Fahrt. Das ändert sich allerdings als es dann in Richtung Wiershausen und  Jühnde ging. Ein längerer Anstieg mit bis zu 14% Steigung forderte uns alle. Anschließend eine schnelle Abfahrt, mit Tempo 55 und schneller nach Rosdorf, zu ersten Pause. Unsere Verpflegungsmannschaft um Siegrid, Karl und Gerhard hatten gut eingekauft.

Die erste Pause

Die erste Pause

 

Nach ca.  25 Minuten ging die Fahrt weiter über Göttingen, Northeim und  Kalefeld zur zweiten Pause.  Unterwegs gab es den ersten  Plattfuß bei Peter. Schnell ist der Schaden behoben und weiter geht es zur zweiten Pause nördlich von Kalefeld. Über welliges Gelände geht es durch Bad Gandersheim und Lamspringe zum Ziel des ersten  Tourtages nach Bad Salzdetfurth. Kurz vor dem Ziel wird noch eine Kaffeepause in einer Bäckerei eingelegt.

 Plattfuß Nr.1

Bereits kurz vor 15:30 Uhr treffen wir im Hotel Kronprinz ein. Die Zimmerverteilung geht schnell über die Bühne. Alle sind ohne Schrammen oder Stürze angekommen. Die Fahrt verlief sehr harmonisch und recht flott, bei recht hoher Luftfeuchtigkeit. Nach dem Duschen und ein kleinwenig Bettruhe geht es in die nahegelegene Eisdiele. Das Abendessen erfolgt a la Carte gegen 19:00 Uhr. Man hatte gerade im Restaurant Platz genommen als ein heftiges Gewitter mit Starkregen durch die Stadt fegte.

Mit zwei Bieren, natürlich alkoholfrei, wurde der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen und mit einer Cremesuppe sowie einen Salat „Florida“ (versch. Salate, Früchte und gebratene Hähnchenbrust) wurden  auch an den Kalorienverlust  gedacht.

Gegen 23:00 Uhr lagen alle in ihren Betten und hofften auf einen regenfreien Sonntag.

Die Fakten

Erster Tag, 140km, knapp 800 Höhenmeter, reine Fahrzeit 05:30 Std.

1. Tag Strecke 01

1. Tag Strecke 01

 
1. Tag Höhen

1. Tag Höhen

 
 

Weisheiten eines Radfahrers

….. und immer getreu nach dem Motto:

Der Umweg ist das Ziel und alle Berge im Durchschnitt flach.

Spruch von Wolfgang Knatz
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